ALLTAG

To Do

Hallo April, hallo Leipzig, hallo Frühling! Nach der wohl anstrengendsten Woche der Welt, will ich eigentlich gar keine To Do-Liste schreiben, so wahnsinnig froh bin ich, dass ich die letzten hundert alle abgehakt habe und wir mit allem Krimskrams hier in unserer neuen Wohnung gelandet sind. Es ist wie durch ein Wunder kein Spiegel, keine Glasplatte und nicht mal ein Weinglas kaputt gegangen und ich danke der ganzen Umzugs-Crew dafür! Wir liegen dann mal total fertig in der Ecke….

Aber nein, es geht direkt weiter. Mein neuer Job, die Kita-Suche (Himmel hilf!) und noch dies und das gilt es zu erledigen. Und wie ginge das besser als mit einer ordentlichen Liste?! (more…)

// Comments Off on To Do

To Do

Für diesen Monat ist ganz klar ein Thema erkennbar: Umzug! Wir arbeiten darauf hin, halten hier und dort nochmal inne und reden schon über alle Kuchen, die wir im neuen Backofen backen und alle Spiele, die wir im neuen Kinderzimmer spielen. In Leipzig laufen die Vorbereitungen dank unserer unglaublichen Crew aus Familie und Freunden, die unsere neue Wohnung malern, putzen und die ersten Möbellieferungen entgegen nehmen und aufbauen. Ja, ich kann mein Glück manchmal auch kaum fassen. Und es ist erstaunlich, dass trotzdem noch so viel auf meinem eigenen Zettel steht. Aber eins nach dem anderen: (more…)

// Comments Off on To Do

To Do

Oh Februar, die gehasstester aller Monate, ich mag dich so! Die halbe Familie hat Geburtstag, es schneit öfter und gerade, wenn auch ich genug von dir habe, bist du schon wieder rum. Jetzt zum Beispiel schon, du bist so viel schneller als der Januar, und schöner auch, lass dir da nur nichts einreden.

Ein paar Punkte auf der To Do-Liste sind schon abgehakt, der Februar ist auch ein sehr fleißiger Monat, ein paar noch zu erledigen. Hier entlang bitte: (more…)

// Comments Off on To Do

Ich liebe dich, München – aber ich liebe mich mehr*

München,
wir müssen reden.

Also… du musst gar nichts sagen, einfach nur da sitzen und hübsch aussehen, das kannst du so gut und oh, das macht mir das Herz dann doch gleich nochmal schwerer. Denn schön bist du, so schön! Und ich liebe es, mich mit dir zu zeigen. “Hach, schau wie hübsch sie da lebt, in München!”, haben sie sicher gedacht, wenn ich Fotos geschickt habe aus dem Park, dem Biergarten, vom Einkaufsbummel und aus den Bergen. Immer warst du so bildschön und immer habe ich deine besonders vorteilhaften Seiten betont, um noch ein bisschen mehr anzugeben mit dir als meiner Trophy Stadt. Du stehst mir! Und du warst, von den Oberflächlichkeiten mal abgesehen, so gut zu mir in den letzten, fast sieben Jahren. Mit leeren Taschen und leerem Telefonbuch kam ich her, jetzt habe ich erstens Geld zum regelmäßig Kuchen essen gehen und genug liebe Menschen, die mir dabei Gesellschaft leisten. Ich bin, okay, war wirklich gern mit dir zusammen.

Aber ich kann nicht mehr.

Ich kann es dir nicht mehr recht machen, kann mein Leben nicht mehr nach deinen Bedürfnissen ausrichten und dein Spiel mitspielen. Also ich kann natürlich, aber ich will nicht. Ich will nicht immer mehr arbeiten und immer mehr Geld verdienen, nicht die doppelte Miete zahlen für nur EIN Zimmer mehr und dabei nicht den Spaß an dir verlieren. Ich sehe dich lachen, mit deinen anderen Freunden, den reichen, und kann nicht anders als mich mit ihnen zu vergleichen. Ich weiß, das ist allein meine Perspektive, du hast ja auch genug normale Menschen um dich, aber ich habe mir letztens sogar schon eine Louis Vuitton-Tasche gekauft, so schlecht war dein Einfluss auf mich. Dabei wollte ich nie so ein hässliches Ding, ich will so gar nicht sein, ich bin das nicht. Die Tasche habe ich wieder verkauft, gewinnbringend, du bist sicher stolz auf mich, und ohne dieses überflüssige Gepäck starte ich in meine Zukunft. Ohne dich.

Es geht nicht weiter mit uns und wahrscheinlich liegt es nicht an dir, sondern an mir. Ein Klischee, dass du mir glauben wirst. Aber wirklich wahr: Bis hier war es fantastisch. Denn du warst genau, was ich brauchte in diesen vergangenen sieben Jahren, hast mir alles gegeben, was ich von dir verlangt habe und noch viel mehr. Du warst da in meinen glücklichsten Momenten und in den schlechten habe ich einmal mehr die Vokabel “Luxusproblem” gelernt. Ich habe mich so wohl gefühlt mit dir, dass ich mir bis vor Kurzem nicht hätte vorstellen können, dich zu verlassen. Aber wie es manchmal halt so ist. Für immer ist nicht für immer immer, nur bis zu dem Zeitpunkt, bis es einfach keinen Sinn mehr ergibt, bis es nicht weitergeht, bis es so schön ist, dass man weiß, dass es schöner nicht wird. Bis man gehen sollte. Und bis es wichtiger ist, man selbst zu sein oder zu werden und auf jeden Fall weiß, dass es hier nicht in die richtige Richtung weitergeht.

München, ich liebe dich und ich werde dich immer lieben. Danke für die letzten Jahre, es waren die glücklichsten meines Lebens!

.

.

.

Was ich jetzt ohne dich mache, fragst du? Nun ja, ich hätte es selbst niemals für möglich gehalten und bis vor etwa einem Jahr hätte ich denjenigen ausgelacht, der mir das prophezeite, aber ich fange ausgerechnet da neu an, wo ich schonmal sehr glücklich war. Ja, ich weiß, was man über aufgewärmte Liebschaften sagt, aber ich habe nie wirklich aufgehört, diese Eine perfekt zu finden. Perfekt für mich als Studentin und perfekt für uns als Familie, nicht perfekt für alles zwischendrin, weswegen es sich auch nicht wie ein Schritt zurück anfühlt, sondern wie ein neues Kapitel, eben nur in einer bekannten Umgebung.

Sie heißt Leipzig, ist wie du wunderschön, nur ganz anders.

Ich kenne all ihre dunklen Ecken und werde jetzt auch die Wälder und Spielplätze entdecken. Ich werde Bekanntes sehen und Neues auch, werde gute, alte Freunde treffen und sicher auch eine Handvoll Neue. Ihre Aura ist ein andere, ihre Energie hat sich in den letzten Jahren tatsächlich nochmal verändert und alles um sie herum ist nicht mit deinem Reichtum zu vergleichen. Aber sie ist das, was ich jetzt brauche und so einerseits eine reine Bauchentscheidung und trotzdem die vernünftige Wahl. Es wird vielleicht etwas glanzloser werden und ja, die Berge am Horizont muss ich mir in Zukunft dazu träumen. Aber ich kehre zurück zu meinen Wurzeln, jedenfalls in deren Nähe und so sehr ich auch viele Jahre dagegen angekämpft habe, ist das nun mal meine Gegend, meine Leute, ja, auch mein Dialekt, ein bisschen. Ich habe mir fest vorgenommen, ein paar unserer Insiderwitze und -wörter mitzunehmen und gern auch mal fröhlich “Pfiati” zu rufen, das findest du bestimmt auch ein bisschen lustig.

Überhaupt, wie du da so vor mir sitzt, habe ich nicht den Eindruck, du wärst am Boden. Du wirst mich nicht vermissen, nicht lange jedenfalls und wenn ich einem guten Freund glauben darf, ich dich auch nicht. Und das ist toll, no hard feelings und so, ich will, dass wir beide glücklich sind, ohne Melancholie und ohne Reue. Vergessen werde ich dich nie, ich habe mir sogar im Lenbachhaus einen kleinen Pin gekauft, den ich ganz nah am Herzen tragen werde, während ich bis zehn Uhr abends im Konsum einkaufe und die Sachen dann flinken Fußes in meine sanierte Altbauwohnung trage, für die ich genau so viel Miete zahle wie bei dir für… aber lassen wir das. Darum geht es ja auch nicht primär. Es geht darum, was für mich – und ich bin ja schon lange nicht mehr allein, also für uns – das Beste ist, das Entspannteste und Erfüllendste. Ich will diese neue, alte Beziehung jetzt auch nicht mit Erwartungen überstrapazieren, ich weiß schon, dass das keinem gut tut. Aber ich freue mich schon sehr auf alles, was da auf uns wartet. Und ich freue mich auf Münchner Besuch auf seinem ersten Leipzig-Trip, auf alle alten Freunde, die plötzlich wieder so nah sind, auf unseren Lieblingsvietnamesen, dem auch in München keiner das Wasser reichen konnte und auf die Familie, die jetzt nur noch eine kleine Autofahrt entfernt sein wird.

München, du kommst ohne mich klar, gar keine Frage, und ich auch ohne dich. Ich werde immer dein Fan bleiben und sollte jemand schlecht über dich reden da oben, werde ich die erste sein, die dich verteidigt. Die haben ja alle keine Ahnung! Danke für alles, du Schöne, es war perfekt, wie gesagt, und ich liebe dich, wie auch gesagt.

Für immer dein,

Julia

*Ja, ich zitiere Samantha aus Sex & the City, aber sie hat das mit dem Schluss machen einfach so gut drauf!

// Comments Off on Ich liebe dich, München – aber ich liebe mich mehr*

To Do

Hallo 2018! Du startest mit Arbeit (zum ersten Mal am Neujahrstag, aber ich war eh wach, und nicht verkatert, haha) und Familienzeit (die Kita ist noch zu, Alex hat noch frei und ist Hausmann) und einem neuen Tagebuch. Ich mach Neustarts und das Gefühl, eine weiße Fläche vor sich liegen zu haben, die bemalt und beschrieben und betanzt werden will. Und weil ich mir auch gerne Dinge vornehme, die das Leben einfacher und besser machen, versuche ich es auch in diesem Jahr wieder und zwar wie 2017 mit einem Probemonat zum Austesten, ob das nicht alles zu utopisch ist. (more…)

// Comments Off on To Do

2017

In diesem Jahr habe ich mir den Rückblick wirklich bis zum allerletzten Tag aufgehoben. Einerseits, weil es nicht vorbei ist, bis es vorbei ist und sich in den letzten Tagen des Jahres doch noch wegweisende, ja lebensverändernde Dinge ergeben können, oder nicht? Und andererseits – der Hauptgrund – weil es Arbeit ist, vor allem emotionale, zurückzublicken auf ein Jahr, das so lang und ganz natürlich voller Aufs und Abs war, dass das bloße Erinnern, Sortieren, geschweige denn Einordnen so wichtig wie nochmal aufwühlend und vor allem aufwendig ist. Aber wenn diese Zeit zwischen den Jahren für noch etwas gut sein sollte als von der Autobahn aufs Sofa zu schlittern, dann zum Nachdenken. Zum Glück eine meiner Lieblingsbeschäftigungen! (more…)

// Comments Off on 2017
Plugin from the creators ofBrindes Personalizados :: More at PlulzWordpress Plugins