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Meine liebe Nina,

vor drei Jahren habe ich dir den ersten Brief geschrieben. Der Grund war damals auch, dass ich dir zwar viel erzählen konnte – und das auch tat -, du aber noch nicht viel davon verstehen würdest. Im Nachhinein habe ich diese Briefe zu deiner Geburt und den halben und vollen Geburtstagen vor allem für mich verfasst, weil dieses Muttersein so überwältigend ist, dass es gut tut, die Gedanken ab und an mal zu sortieren. (Und natürlich plane ich, alle Briefe auszudrucken und dich später zum Lesen zu zwingen.) Nun ist es aber plötzlich so, dass du groß bist, also so richtig, mit Unterhaltungen und Vernunft, ab und zu, und eigenen Gedanken. (more…)

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To Do

Mein Telefonspeicher ist jetzt schon voller Fotos in goldenem Herbstlicht, die sich kein Mensch jemals wieder anschauen wird, aber hey, sieht das nicht traumhaft aus da draußen?! Mehr Fotos stehen also genauso auf der Liste wie ein paar andere, sehr wichtige Dinge. Jahrestage, Geburtstage, Herbstdinge und Urlaubserledigungen… Geh bitte nicht so schnell vorbei, Oktober, es gibt viel zu tun! (more…)

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Frag ihn doch selber!

So viel Sommer, so viele Hochzeiten. Auf mindestens einer hat jeder getanzt, Reis geworfen, Geld in ein Kuvert gesteckt und all den Kennenlerngeschichten und Liebeserklärungen zugehört. Jede Hochzeit ist anders, aber im Narrativ jeder Liebesgeschichte gibt es diese eine Stelle, an der sich alle gleichen. “Und dann hat er mich gefragt, ob ich ihn heiraten will!” Applaus, Tränen, das große Glück.

Eine nicht repräsentative Umfrage im Freundeskreis zeigt, dass es genau eine Frau gibt, die ihrem Freund einen Antrag gemacht hat. Meine Freunde sind alle um die 30, die meisten haben einen Uniabschluss, fast alle wohnen in Großstädten, die Frauen sind emanzipiert. Und wenn ich diese Menschen frage, wie sie es fänden, wenn denn mal die Frau den Antrag machen würde, dann reagiert etwa ein Drittel sehr abweisend. Dieses Drittel besteht vor allem aus Frauen und fände es sehr befremdlich, wenn sich da die Tradition verändern würde…

diesen Text habe ich für die Zeit geschrieben – hier klicken zum weiterlesen

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Leipzig ist immer eine gute Idee

Dieser Text erschien unter dem Titel “Verliebt in Leipzig” in der gedruckten Septemberausgabe der myself und weil ich heute halbjähriges wieder-in-Leipzig-Jubiläum feiere, will ich es einmal mehr in die Welt hinausrufen. Diese Stadt macht mich – wieder – so glücklich!

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To Do

“Läuft bei dir, wa!” sagte neulich eine alte Freundin zu mir. Und sie hat recht. Alles ist so, wie ich es mir in den letzten Monaten ausgemalt, ich könnte auch sagen “geplant habe”. Aber ein bisschen Fügung gehört schon auch immer dazu, meine Planungskünste gehen auch nur bis zu einem gewissen Punkt, alles danach ist dann Schicksal, Glück, wasauchimmer. Und was macht man, wenn alles tatsächlich so kam, wie es immer kommen sollte? Man kann sich 1. Sorgen machen, dass bei so viel Gutem bald auch was Schlechtes passieren könnte. Oder 2. einen ganzen total ehrlichen Post über alles schreiben, was auch im perfektesten Leben nicht perfekt ist. Oder 3.: Man genießt einfach in vollen Zügen. Ich entscheide mich mal für letzteres und hoffe, dass alles einfach so weitergeht. Ich würde dann jetzt aufhören zu planen und einfach so weiter machen und mehr denn je im Moment leben. Und ich würde dann auch mal weiter meine September-Liste weiter abarbeiten:
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Brandenburg

Manchmal, okay öfter, gibt es Stau auf der A9. Mein Weg zur Arbeit, nach oben, wie man immer so schön sagt, führt mich dann, denn ich bin ein Fuchs und umfahre Staus grundsätzlich und großräumig, runter von der Autobahn und rauf aufs Brandenburger Land. (more…)

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