Juli

Getan
Zu viel im Büro und zu oft vor Ventilatoren gesessen.
Seit Jahren mal wieder ein Freibad besucht und für gut befunden.
In Muttis Garten entspannt.
Durch Berlin gelaufen.
Migräne gehabt.
Etwas für meine Rente getan. (Es sind noch 39 Jahren und 5 Monaten)
Pläne.
Eine komplette Wassermelone in fünf Sekunden verspeist.
1-Jähriges gefeiert <3
Zum ersten Mal Pediküre. Sinnlos.

Gesehen
Wie einem Fahrradfahrer genau neben mir der Reifen platzt.
Die Sterne beim Einschlafen auf dem Land.
Wie sich der Kollege bei 36 Grad ein Handtuch über die Stuhllehne hängt.

Gemerkt
Ich brauche zwei Inhalatoren (Nerd Credibility schlagartig plus 100 Prozent)
Ich bin kein 36-Grad-Celsius-Typ.
Ich will sehr bald einen eigenen Garten!
Fahrtwind ist besser als Klimaanlage.
Ich vertrage Alkohol nicht mehr ganz so gut wie noch vor ein paar Jahren.

Gefreut
Beim Konsum gibt es jetzt Club Mate.
Über Blumen in allen Farben.
Auf 2011.
Über schöne Interviews.

Gehört
Biffy Clyro
Scanners
die neue Single von Ace of Base (einmal und nie wieder)
I Blame Coco
Arcade Fire (und mitgejubelt)

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Berlin

Ich mag große Städte, ich mag viele, bunte Menschen und ich mag tausend Möglichkeiten. Aber Berlin mochte ich lange Zeit überhaupt nicht. Es war mir immer zu hässlich, die Menschen immer zu bekloppt. Diesen Eindruck hatte ich als Kind und auch später als Teenager, wenn ich mit meiner besten Freundin zur Britpop-Disco nach Berlin fuhr. Die Parties waren immer toll, die Wege hin und zurück nicht. Das mag daran liegen, dass die Züge aus Dresden immer am “Zoologischen Garten” ankamen, da wo es ganz besonders hässlich und ganz besonders verrückt war. Oder daran, dass ich noch so klein und leicht zu beeindrucken war. In den letzten Jahren jedenfalls hat sich das Bild etwas gewandelt. Ich bin zu so vielen Interviews und anschließenden Konzerten gefahren, dass Berlin immer mehr dazu gehörte. Allerdings habe ich nicht wirklich einen zusammenhängenden Eindruck der Stadt. Ich weiß, wie man zum Magnet, zum Lido oder zur Columbiahalle kommt und das war es fast schon. Fast ein bisschen armselig, wenn man bedenkt, dass fast jeder Sachse diese Stadt wie seine eigene kennt, weil in Berlin einfach mehr ist und immernoch Freunde dahin ziehen wie in einem nie endenden Strom. Sollen sie doch. Ich komme lieber für ein Wochenende rum, laufe mir die Hacken wund, fahre mit dem Boot, besuche mit dem besten Mann der Welt die beste Bar der Stadt und viele Süßigkeitenläden, treffe Freunde… und entdecke immer mehr schöne Sachen in dieser hässlichen Stadt.

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Knock Down These Doors

London scheint voll davon zu sein. Voller guter Musikerinnen um die 20, die alle schon gemodelt haben und dazu tausend Ideen, wie man die Musiklandschaft mal ordentlich aufmischen kann. Hier ist schon wieder so eine: Coco Sumner, Tochter von Übermusiker Sting. Hört man aber zum Glück nicht.

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Musik als T-Shirt

Kein Mensch kauft mehr CDs, aber alle kaufen andauernd T-Shirts. Komisch eigentlich, dass noch kein Label auf die Idee kam, beides zu verbinden. Bis jetzt. Die großartige britische Band Scanners bringt ihr neues Album in der Deluxe-Version plus Shirt raus, für einen okayen T-Shirt-Preis, bei dem man das Album dann praktischerweise dazukriegt. Ich würde es sofort kaufen – wenn ich nicht die Fliege auf der Vorderseite eher unkleidsam fände und wenn ich noch ein CD-Regal hätte. Dann aber sofort!

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