Für diesen Monat ist ganz klar ein Thema erkennbar: Umzug! Wir arbeiten darauf hin, halten hier und dort nochmal inne und reden schon über alle Kuchen, die wir im neuen Backofen backen und alle Spiele, die wir im neuen Kinderzimmer spielen. In Leipzig laufen die Vorbereitungen dank unserer unglaublichen Crew aus Familie und Freunden, die unsere neue Wohnung malern, putzen und die ersten Möbellieferungen entgegen nehmen und aufbauen. Ja, ich kann mein Glück manchmal auch kaum fassen. Und es ist erstaunlich, dass trotzdem noch so viel auf meinem eigenen Zettel steht. Aber eins nach dem anderen:

To Do-Liste im März

  • Antiallergika und Taschentücher einkaufen: Frühling juhu, aber auch immer hatschi! Hasel und Erle machen den Anfang und dann geht das mit September immer so weiter. Irgendwo blüht irgendwas und ich halten als beliebte Apothekenkundin alles in Schach. Dazu: Brennnesseltee, der soll helfen und schmeckt erstaunlich gut! (gute App übrigens: Pollen Radar)
  • mich trotzdem auf den Frühling freuen: Allein die grünen Spitzen an den Bäumen, ein neuer Anfang, diesmal auch so passend zu unserem Leben!
  • München verabschieden: Es gibt keine großen Abschiede, eher viele kleine. Und dann kann ich es jedes Mal nicht so recht glauben, dass uns in wenigen Tagen schon 430 km trennen. Es ist schwer zu greifen, dieses Umpflanzen und ich freue mich viel zu sehr auf alles, was kommt, als so richtig traurig zu sein. Und liebe Menschen sind für immer, eh klar. Von der Stadt an sich sauge ich nochmal alles auf: Schnee auf dem Olympiaberg, ein letztes Essen beim Griechen ums Eck (so gut: Cyclades) und diese und jene Straße nochmal entlang laufen. Surreal, wie gesagt.
  • Kisten packen: Ich habe in den letzten Wochen hier und da schon was entrümpelt und trotzdem schaut’s hier schon aus wie im Lagerhaus. Wir brauchen halt noch dies und das für die neue Wohnung und irgendwo muss der neue Pouf ja bis dahin stehen. In der Woche vorm Umzug habe ich dann frei und packe um mein Leben. Es ist ja immer so ein komisches Gefühl, das Leben zu verstauen und woanders hinzufahren. Befreiend, aber auch ein bisschen zu losgelöst. Ich liebe ja meinen Kram.
  • Umziehen: Ich liebe es ja, Dinge zu organisieren. LKW mieten, Absperrungen vor den jeweiligen Haustüren veranlassen, Kisten besorgen, diverse Dinge ummelden, Nachsendeauftrag bei der Post – alles erledigt. Jetzt kommt das Kisten packen und das tatsächliche Umziehen. Ein Graus für Körper und Seele, ich kenne das schon von zig Umzügen, aber da müssen wir jetzt durch. Für traurige Abschiedsbilder von der leeren Wohnung schaut in die Insta-Stories. Und seid froh, dass Ihr Euer Leben nicht auf einen LKW räumen müsst, haha!
  • einen Putzroboter anstellen: Da ihn mir niemand zu Weihnachten geschenkt hat, kauf ich ihn mir jetzt selber! Er wird unser Leben (mit haarendem Hund!) sehr viel einfacher machen und ich werde ihm meditierend beim Arbeiten zusehen.
  • Auto anmelden: Zum ersten Mal in meinen Leben bin ich Autobesitzerin! (nebenbei: den kauf ich mir!) Ich hatte kurz darüber nachgedacht, mir ein München-Kennzeichen als Souvenir mit nach Leipzig zu nehmen. Dann sagte mir ein Freund,  geborener Münchener, dass das wohl eine schlecht Idee sei, denn “alle hassen München”. Huch! Die Leipziger Freunde rieten auch ab und ich merke, ich habe noch viel zu tun in Sachen Stadtverständigung.
  • vom neuen Job erzählen: Ich verabschiede mich schnell noch mit Rotkäppchen-Sekt von den BR-Kollegen und dann geht’s im April schon los in der neuen Redaktion. Ich erzähle alles über die neue Arbeit im Podcast Ende des Monats, alle schon aufgenommen, weil ich dann ja zwischen Kartons sitze, hier wie da. Ich verrate vorher: es wird toll! Also gar nicht so anders.

zusätzliche Bilder via 1 / 2 / 3

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