To Do

Hallo 2018! Du startest mit Arbeit (zum ersten Mal am Neujahrstag, aber ich war eh wach, und nicht verkatert, haha) und Familienzeit (die Kita ist noch zu, Alex hat noch frei und ist Hausmann) und einem neuen Tagebuch. Ich mach Neustarts und das Gefühl, eine weiße Fläche vor sich liegen zu haben, die bemalt und beschrieben und betanzt werden will. Und weil ich mir auch gerne Dinge vornehme, die das Leben einfacher und besser machen, versuche ich es auch in diesem Jahr wieder und zwar wie 2017 mit einem Probemonat zum Austesten, ob das nicht alles zu utopisch ist.

To Do-Liste im Januar // Vorsätze 2018

  • 30 Tage Yoga: Das hat letztes Jahr erstaunlich gut funktioniert und dafür gesorgt, dass ich wie auf Wolken lief und mich so wohl in meinem Körper fühlte wie lange nicht, eventuell sogar noch nie. Der Februar und März liefen auch noch gut, dann habe ich Tage ausgelassen und im Sommer schließlich ganz aufgehört, weil Schwitzen und Yoga leider gar nicht passen für mich. Ich ärgere mich, höre aber sofort wieder auf damit, weil ich ein schlechtes Gewissen am wenigsten brauchen und es ja diesmal besser machen kann. Für mich heißt das, keinen Tag mehr auszulassen, den Automatismus zu nutzen und wenn es nur ein 5-Minuten-Video ist, das ich reinquetsche. (Adrienes Videos sind übrigens fast alle kostenlos bei Youtube anrufbar, unterstützen kann man sie mit einem Abo)
  • Tagebuch schreiben: Man darf sich ja auch vornehmen, Dinge weiterzumachen, oder? Nicht neu anfangen, sondern jetzt auch das nächste One Line a Day-Tagebuch weiterschreiben. Dass mein erstes voll ist und die letzten fünf Jahre in sich bewahrt wie einen Schatz zeigt schon, dass es total machbar ist, jeden Tag ein, zwei Sätze zu schreiben über das, was passiert ist oder wie es geht. Nina hat jetzt auch eins, in das ich ihre besten Sätze notiere, sie spricht soviel und ich habe das Gefühl, da wird noch viel Erinnerswertes/Saulustiges kommen. (gibt es hier zu kaufen)
  • Instagram ausmisten: Ich mache keine Social Media-Detox, dazu bin ich viel zu sehr mit allem verwoben, beruflich und privat, und ich fühle mich auch ganz wohl damit. Allerdings müsste ich mich mal durch die Profile klicken, denen ich da folge. Nicht mehr alles in meinem Stream gefällt mir wirklich und vielleicht bin ich auch ganz verrückt und folge ein paar Hashtags, das geht ja seit Neuestem.
  • mehr Videos: Ich habe gerade das Adoptionsvideo von Elsie Larson angeschaut, einer Bloggerin, der ich seit Jahren folge. Wie sie im Dezember ihre Tochter kennengelernt und mit nach Hause genommen hat, ging mir so nah und beim Video habe ich quasi durchgeweint. Und es hat mich inspiriert, auch so kleine Filmchen von Nina zu machen, also einfach all die kleinen Videoschnappschüsse in einen Dreiminüter zu packen, schöner Song drüber und fertig. Diese Videos dann nicht veröffentlichen, sondern wie ein Fotoalbum abspeichern.
  • mehr Rezepte: Diese Idee klaue ich mir von Ktinka, die es wie ich mag, Kochbücher zu kaufen, aber viel zu selten Rezepte daraus probiert. Als ich las, dass sie sich vornimmt, das zuändern, fühlte ich mich und uns ertappt, bei uns kocht ja Alex, aber ich werde öfter mal ein Rezept raussuchen und ihm hinlegen. Was schnippeln könnte ich dann meinetwegen auch, haha. (das hier habe ich zu Weihnachten bekommen, daraus will ich eigentlich ALLES)
  • Digitale Bücher: Ich weiß schon, warum ich so langsam lese. Weil Lesen für mich immer noch mit hinsetzen und Zeit haben zusammenhängt. Und während ich wochenlang an einem Roman lese, konsumiere ich zwischendrin so viel am Telefon oder iPad, einfach nebenbei. Ich werde mir also 2018 öfter mal ein Buch digital kaufen, auch wenn ich die zum Anfassen immer noch lieber mag, und es einfach zu nebenbei lesen – mit dem netten Nebeneffekt weniger unnützen Kram zu konsumieren. (meine Bücherliste findet Ihr übrigens drüben bei Goodreads)
  • Ausmisten: Ich werde den Frühjahrsputz dieses Jahr eventuell etwas vorziehen und einmal schön alles durchforsten und einen nicht unbeträchtlichen Teil direkt in Flohmarktbereite Kisten packen bzw. in den Müll segeln lassen. Ich freue mich diebisch drauf und auch auf das Packen in ein paar Monaten, das dann ein Kinderspiel wird. Haha. Und so eine aufgeräumte Wohnung zum Jahresanfang wäre dann auch mein großes Vorbild fürs ganze Jahr. Und gut riechend ist sie auch, dank der neuen Duftkerze, die zu meinem großen Glück bei den Weihnachtsgeschenken übrig geblieben ist! (gibt’s hier)