Lieblingslied: Ryan Adams “My Wrecking Ball”

Ryan Adams“Er ist wieder da!” Ich weiß nicht wie oft ich das dieses Jahr schon im Radio gesagt habe, sehr oft, 2014 ist das Jahr der musikalischen Fruchtbarkeit und Rückkehr. Nach drei Jahren ist jetzt auch Ryan Adams zurück – als Musiker zurück, er hat fleißig für andere produziert in der Zwischenzeit, Jenny Lewis oder Fall Out Boy zum Beispiel – sein neues Album erscheint am Freitag und heißt wie er selbst. Auch das eine Mode, die mir dieses Jahr schon aufgefallen ist, aber vielleicht kaufen so wenige Leute noch Alben, dass der Titel auch schon egal ist oder es ist als Zeichen der Tiefe zu verstehen, so in der Art: ich bin endlich bei mir, das hier ist pures, destilliertes Ich, hoffentlich ersteres.

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Hochzeit

18. 07. 2014

Ich hatte also mein Kleid, die Blumen waren bestellt und das Abendessen auch. Zwei Tage noch, dann ist Hochzeit und alles fertig, verrückt. Ich habe mich gefreut und wie immer: zu früh. Denn erst war da dieser Wasserfleck an der Wand, durch die Tapete genässt als schönes Viereck, leicht müffelnd. Und dann holte ich mein Kleid vor dem letztem Dienst vorm Urlaub noch ganz schnell aus der sogenannten Reinigung ab und wurde mit dem Satz empfangen: “Es gibt da ein Problem mit dem Kleid.”

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Lieblingslied: Interpol “All the Rage Back Home” + Doku

Interpol_Julie_Wagenaar

Foto: Julie Wagenaar

Irgendwann ging das los, dass ich neue Musik nicht mehr so in Massen gut fand. Früher beim Uni-Radio haben wir uns auf alles gestürzt, was reinkam und entdeckten jede Woche mindestens eine tolle Band zwischen dem ganzen Quatsch. (Damals kamen noch CDs rein, auch die Guten, es waren goldene Zeiten.) Mit den coolsten neuen Bands machten wir Interviews aus und bekamen erstaunlich oft auch einen Termin. Und dann fuhren wir von Leipzig nach Berlin, Dresden oder manchmal auch nur bis ins Conne Island und machten, was wir damals für gute Interviews hielten. Die meistens Bands waren nett und antworteten trotzdem etwas Kluges, danke dafür im Nachhinein.

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Links fürs Leben

Was die Tage besonders klickenswert war, landet genau hier. Rein subjektiv, versteht sich. Wer da was schon kennt, darf gerne “ALT!” in den Kommentaren posten, ansonsten: Viel Spaß beim durchklicken!

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Liebe Mode, lass’ das bitte: aufgedruckte Schrift

Mode, lass das... Print

New York, Never Forget, Selfie, Hero, Oh lala, blablabla. Keine Kollektion ist sicher vor den sinnlosesten Aufdrucken auf Shirts und Tops und Sweatshirts. (Ich rede hier mal nur von der Frauenmode, bei den Männern ist es noch schlimmer, und ich rede von niedrig- und hochpreisigen Stücken.) Was soll das? Warum soll ich ein “Selfie”-Shirt tragen? In welcher Situation wäre das angebracht? Und warum tut es das doch ganz hübsche Shirt nicht auch ohne? (more…)

Wasserflasche marsch!

Wasserflasche Marsch!Das ging im ersten Semester los, also lange her, meine Mitbewohnerin damals hatte eine klitzekleine Obsession mit ihrem Körper und allem, was falsch daran war. Eins ihrer Mantras: Immer Wasser trinken! Und weil wir damals viel Zeit miteinander verbrachten, habe ich bald genau wie sie überall eine Wasserflasche mit mir rumgetragen. Die ganzen anderen Sachen wie Kohlsuppe, Magerquark und Selbsthass habe ich so gut es ging versucht zu vermeiden, aber Durst hatte und habe ich sowieso immer und mit Wasserflasche in der Hand fühle ich mich immer ein Stückchen aktiver und gesünder. Und es soll ja wirklich sehr gesund sein.

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Henry John und der verlorene Vorspann

The Mindy Project by Henry John

Wann genau ist eigentlich der Vorspann gestorben? Dieses Intro vor jeder Serie, das die besten Szenen der Staffel in kitschigen Zusammenschnitten zeigt, dazu die Namen der Darsteller und ein ordentliches Musikthema. Es dauerte früher gerne mal eine Minute, heute im Durchschnitt noch ungefähr zehn Sekunden. Es gibt nicht mehr viele Serien mit einem ordentlichen Vorspann, wahrscheinlich haben die beim Fernsehen Angst, dass man sofort umschaltet, wenn etwas länger dauert als man die Fernbedienung in die Hand nehmen kann.

Oder, noch tragischer, es gibt einen Vorspann, aber nicht den richtigen. Die traurige Geschichte von Henry John, einem Designer aus Los Angeles:

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Leseliste für den Sommer

SommerleselisteWarum denkt eigentlich jeder, dass er im Sommer mehr gelesen kriegt als im Rest des Jahres? Ich verstehe es nicht ganz, vielleicht auch deswegen nicht, weil ich schon seit hundert Jahren keinen puren Rumliege-Strandurlaub mehr gemacht habe. Urlaub ist Unterwegs-Zeit und im Auto/Bus/zug kann ich leider nicht lesen, da wird mir schlecht. Außerdem muss ja auch noch jemand aus dem Fenster gucken und sich freuen.

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J + A

JULIA & ALEX

 

Danke an Miri, Herz des Bruderherzes!

 

Und die ganze Geschichte vom kaputten Kleid zwei Tage vor der Hochzeit und dem schnellsten Auto der Welt und und und… gibt es, wenn wir wieder aus den Flitterwochen da sind.

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