Die unendliche Geschichte

Schreckliche Friseursalonnamen gibt es viele, unverhältnismäßig mehr als gute sogar. Und das hier ist einer der schlimmsten der Welt! (gesehen in Rehau bei Hof)

PS: Und hiergibt es dazu die umfangreichste Sammlung überhaupt. Großartig schrecklich!

La Barcelonetta

Anfang Oktober in Leipzig, 8 Grad und Herbst. In Barcelona dagegen riecht die Luft noch nach Sommer, das Meer ist angenehm warm und die Sonne scheint, wie sich das gehört. Leider ist es kein Urlaub, sondern eine Mischung aus Arbeit, Babysitten und Reiseleiten. Zwischendrin nur Zeit für ein paar Schnappschüsse von dieser wundervollen Stadt am Meer. Und das Versprechen auf jeden Fall noch einmal für ein bisschen Urlaub wieder zu kommen, am besten im Oktober.

Am See

Es war wie verhext an diesem Wochenende. Am Samstag regnete es los – genau in dem Moment, in dem wir unseren Flohmarktstand fertig aufgebaut hatten. Und es hörte auch erst auf als der ganze Scheiss dann wieder nass im Keller lag. Und Sonntag, wir wollten zur Belohnung Boot fahren, regnete es wieder los. Doch der Regen kann uns mal! Manchmal sollte man sich einfach ins Boot setzen und losfahren. Und irgendwann hört der Regen dann auch wieder auf.

“Wir gehen auch gern mal wandern”

Es sind die Tage vor dem Start der Fußball-WM und gleichzeitig die ersten richtig heißen in diesem Sommer. Roger (2. vr) und Cajus (2. vl) sind stellvertretend für ihre Band Blumentopf in Deutschland unterwegs um das neue Album “Wir” anzupreisen. Im Studio sind Beide trotz Promotourstress extrem entspannt und gut gelaunt. Sie reden von Michael Ballack, ihrem neuen Hobby Wandern und verraten dann auch noch das Geheimnis, wie man in München seine Traumwohnung bekommt.

Nun ist die WM zwar vorbei, Roger und Cajus (und mir) zuzuhören macht aber immernoch großen Spaß!

[audio:http://www.energy.de/fileadmin/podcast/lokal/sachsen/directorscut/BLUMENTOPF_-_PODCAST.mp3|titles= Interview mit Blumentopf]

Spätsommer

Das Gute am Spätsommer ist, dass der Druck weg ist. Man muss zum Beispiel nicht an den See fahren, weil man das im Sommer eben so macht. Die Sonne ist nicht selbstverständlich und am Himmel passieren viel verrücktere Dinge als an schwülen Julitagen. Ich mag das Wetter im Spätsommer und das Gefühl dazu erst recht. Es fühlt sich an als beginne etwas neu, ein bisschen so wie früher, als im September das neue Schuljahr anfing – neue Stifte, neue Bücher, neue Schreibhefte. Im Prinzip und eigentlich ist der Spätsommer der besser Frühling.

Das Beste ist das Licht. Die Farben leuchten, die Wolken ziehen und verändern alles im Sekundenrhythmus. Die Wolken selbst sind flauschig, zu Bergen aufgetürmt und hängen so tief über der Stadt, dass man am liebsten reinhüpfen möchte. Vielleicht habe ich bald so viele Fotos um die Wohnungsdecke damit zu tapezieren.

Der deutsche Hip Hop macht Urlaub!

Ende März 2010.

Er hat sein neues Album im Auto gehört. Deswegen will er keine Kopfhörer – seine Stimme hat er ja lange genug auf den Ohren gehabt. Er steht da wie dem Promo-Foto entsprungen – mit Jeansweste, Pornobalken und Röhrenjeans. Er nimmt sich einen Kaffee und ist bereit.

Dendemann zu interviewen könnte anstrengend werden. Immerhin hat er den deutschen Hip Hop quasi miterfunden, weiß Bescheid, kennt sich aus und gibt sich durch erwähnte Kostümierungen ein bisschen unnahbar. Dann aber redet er los. Erzählt mit einer wunderbar tiefen und ruhigen Stimme vom schlimmen Stil der Jugend (schrecklich), vom deutschen Hip Hop (der im Urlaub ist) und prahlt mit TV-Serienwissen (Willy Tenners Schwiegermutter ist die Mutter von Ben Stiller). Stichworte reichen und man könnte ihm ewig zuhören, und nicken und sagen: “Jajaja!”. Und wie immer ist viel zu wenig Zeit.

[audio:http://www.energy.de/fileadmin/podcast/lokal/sachsen/directorscut/DENDEMANN_-_PODCAST.mp3|titles= Interview mit Dendemann]

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