Fang das Licht

06 Nov 2011

Herbstlicht, eins der schönsten weit und breit. Und dann dieses Dilemma, dass die beste Kamera nur einen Bruchteil dessen einfangen kann, was die Augen sehen. Aber versuchen kann sie es ja trotzdem.

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Weniger touristisch als ich dachte, und mit einem der schönsten Seen nebenan. Ich wohne jetzt nämlich an den Alpen dran. Verrückt.

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Fast wie daheim

08 Mar 2011

Wochenende, Sonnenschein, Spaziergang. Und auf dem Heimweg in der Nachbarschaft liebe Menschen treffen und einen Drink trinken. Man fühlt sich fast wie zuhause hier.

Suse & Brian @ Huckleberry Bar / Grant Street, Brooklyn

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Hood

04 Feb 2011

Hipster Beach ist zugeschneit. Nichts deutet an diesem Sonntag auf den massiven Andrang hin, von dem mir ein Bekannter erzählt hat. Im Sommer, so sagt er, stapeln sich hier die Leute, die alle ähnlich aussehen und dreingucken. Sie tragen große Brillen, enge Hosen, haben die Haare an der Seite abrasiert und schauen meistens sehr gelangweilt. So war es zumindest im vergangenen Sommer, von den Moden des kommenden wissen wahrscheinlich noch nicht einmal sie selbst etwas. Auf jeden Fall ist gerade kaum ein Hipster da, kein Wunder, am “Beach” liegt tonnenweise Schnee. Streng genommen ist es auch kein Strand, es ist der East River State Park an der Westseite Brooklyns. Die Fläche am Wasser ist nicht groß, statt eines Sandstrandes verbinden große, dreckige Steine und Warnschilder das Land mit dem Wasser, aber der Ausblick ist grandios. Man schaut über den breiten Fluss rüber nach Manhattan, geradeaus auf die Lower East Side und schräg rechts auf die berühmte Skyline. Dieser Blick ist deshalb so besonders, weil ihn keiner verbauen darf, so wie den Rest des Uferstreifens. Rund um den Park türmen sich – wenn auch keine Wolkenkratzer, dann doch für die Gegend ungewöhnlich hohe und befremdlich glasige – Wohnhäuser. Sie sollen junge Familien aus Manhattan anlocken, die hier für weniger Miete auf größerem Raum wohnen könnten. Sie sollen sehen, was die Hipster schon lange wissen – Williamsburg ist ein guter Stadtteil, mit kleinen Läden, höchstens vierstöckigen Häusern und jeder Menge Charme. Nur ein paar Querstraßen vom Park entfernt zieht sich die Bedford Avenue durch das Viertel, sie ist auf einem kleinen Teilstück der Catwalk der Hipster. Die Mieten sind zwar lange nicht mehr so günstig wie vor ein paar Jahren noch, aber man sieht die Leute ganz alternativ in Second-Hand-Läden stöbern, Bio-Gemüsestände aufsuchen und handgemachten Bio-Käse kosten. Das ist alles total schön und liebenswert, ab und zu aber auch anstrengend anzusehen. Im Café sitzt zum Beispiel ein Pärchen am Nachbartisch, das zwar so ausschaut, als würde es die Sachen der Urgroßeltern auftragen, dann aber die teure, vegane Speisekarte hoch und runter bestellt. Die Beiden stapeln einen Bücherturm vor sich auf, der jedes Klischee erfüllt – “French Grammar, “French Verbs”, “Kamasutra”- rühren aber keines davon an. Sie geben stattdessen ihre Bestellung auf, dann telefoniert das Mädchen und ihr Freund – was tut er da? – er ritzt ihr Anlitz in einer Kupferplatte. Natürlich. Er schaut abwechselnd auf sie und die Platte und ich frage den Mann, etwas enttäuscht vom unserem schlichten Kuchendate zum Sonntag, warum er das eigentlich noch nie getan hat. Warum hat er mich noch nie irgendwo reingeritzt?
Abgesehen von diesen komischen Menschen, die einem ja in jeder Großstadt in einem bestimmten Viertel begegnen, ist Williamsburg wirklich schön. Einerseits groß genug, dass man auch auch normale Menschen auf der Straße trifft und dann wieder klein genug, um ganz fix in den vielen schönen Bars, Kneipen und Konzertsälen zu sein. In den meisten Ecken ist das Viertel zum Glück komplett unhip, manchmal niedlich und oft ein wenig runtergekommen. Die Mieten sind in diesen Ecken noch okay und Manhatten trotzdem nur drei Ubahnstationen oder einen Ausflug zum Hipster Beach entfernt.

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Hurra, Herbst!

07 Nov 2010

Vor einer Woche waren die Blätter noch gelb und der Himmel blau. Wunderschön sah das aus und man dachte sich, ach der Herbst, gar nicht so eine schlechte Jahreszeit. Jetzt ist der Baum vorm Fenster leer, nur noch drei dunkelgelbe Blätter hängen dran, der Himmel dahinter ist grau. Und die Herbstlogik sagt: Jetzt ist es noch besser. Weil mit der Ungemütlichkeit draußen die Gemütlichkeit drinnen steigt, weil Lichterketten aufgehangen werden und weil ich endlich meinen neuen Regenschirm spazieren führen kann. Sehr dekorativ dazu liegen die bunten Blätter jetzt am Boden statt am Baum. Herbst fetzt!

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Am See

04 Oct 2010

Es war wie verhext an diesem Wochenende. Am Samstag regnete es los – genau in dem Moment, in dem wir unseren Flohmarktstand fertig aufgebaut hatten. Und es hörte auch erst auf als der ganze Scheiss dann wieder nass im Keller lag. Und Sonntag, wir wollten zur Belohnung Boot fahren, regnete es wieder los. Doch der Regen kann uns mal! Manchmal sollte man sich einfach ins Boot setzen und losfahren. Und irgendwann hört der Regen dann auch wieder auf.

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Berlin

02 Aug 2010

Ich mag große Städte, ich mag viele, bunte Menschen und ich mag tausend Möglichkeiten. Aber Berlin mochte ich lange Zeit überhaupt nicht. Es war mir immer zu hässlich, die Menschen immer zu bekloppt. Diesen Eindruck hatte ich als Kind und auch später als Teenager, wenn ich mit meiner besten Freundin zur Britpop-Disco nach Berlin fuhr. Die Parties waren immer toll, die Wege hin und zurück nicht. Das mag daran liegen, dass die Züge aus Dresden immer am “Zoologischen Garten” ankamen, da wo es ganz besonders hässlich und ganz besonders verrückt war. Oder daran, dass ich noch so klein und leicht zu beeindrucken war. In den letzten Jahren jedenfalls hat sich das Bild etwas gewandelt. Ich bin zu so vielen Interviews und anschließenden Konzerten gefahren, dass Berlin immer mehr dazu gehörte. Allerdings habe ich nicht wirklich einen zusammenhängenden Eindruck der Stadt. Ich weiß, wie man zum Magnet, zum Lido oder zur Columbiahalle kommt und das war es fast schon. Fast ein bisschen armselig, wenn man bedenkt, dass fast jeder Sachse diese Stadt wie seine eigene kennt, weil in Berlin einfach mehr ist und immernoch Freunde dahin ziehen wie in einem nie endenden Strom. Sollen sie doch. Ich komme lieber für ein Wochenende rum, laufe mir die Hacken wund, fahre mit dem Boot, besuche mit dem besten Mann der Welt die beste Bar der Stadt und viele Süßigkeitenläden, treffe Freunde… und entdecke immer mehr schöne Sachen in dieser hässlichen Stadt.

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Ausflug nach Hause

26 Jul 2010

18. Juli / Dresden-Hellerau

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Sonntag

25 Jul 2010

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