Archive of ‘ESSEN’ category

Der beste Kartoffelsalat (außerhalb Sachsens)

Schwäbischer KartoffelsalatIch hatte ja keine Ahnung! Keine Ahnung, dass man Kartoffelsalat auch anders zubereiten kann als meine Omi, nämlich mit Mayonnaise, sauren Gürkchen und Apfelstückchen drin. Sie macht den besten Kartoffelsalat der Welt, ich habe einmal probiert ihn selbst zu machen, es aber nicht so richtig hinbekommen. Allerdings gefällt mir für den Sommer die süddeutsche Variante mit Essig und Öl etwas besser – und ich habe sie dieses Wochenende erfolgreich zubereitet! Vielleicht bring’ ich der Omi mal welchen mit.

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Die besten Pancakes der Welt!

 

Die-besten-Pancakes-der-Welt-via-juliefahrenheit.com

 

Wenn ich groß bin, lass’ ich mir ‘ne Pancakes-Platte auf den Herd montieren, zur nahezu industriellen Herstellung einer meiner absoluten Lieblingsmehlspeisen. Pancakes haben ja nicht nur den Vorteil, dass man sie mit fast allen Lebensmitteln kombinieren kann (Heidelbeeren, Speck, alles ist möglich), sondern sie sind auch noch Tageszeit-unabhängig und damit perfekt fürs Wochenende. Ich habe mich mit dem Mann auf etwa eine gewisse Pancake-Regelmäßigkeit geeinigt, auch wenn ich immer welche essen könnte, und ich kann stolz verkünden, dass es zu den Errungenschaften unserer noch sehr jungen Ehe gehört, das perfekte Pancake-Rezept gefunden zu haben. Im Internet, wo auch sonst, und aus den USA, woher auch sonst, von Hannah. Danke Hannah!

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Pasta-Liebe

Und Podcast-Liebe auch. Leonard Lopate erklärt in seinem neuen “Please Explain” alles, wirklich alles über Pasta. Seine Experten: Ron Palladino, der den coolsten Job der Welt hat: “Pasta Expert and Fresh Pasta Counter General Manager” im Eataly in New York und Jack Bishop, dessen Kochbücher (italienisch & vegetarisch) ich mir jetzt alle kaufen muss!

 

 

Bald schreibe ich auch ein Buch: “Wie ich jeden Abend Pasta aß und trotzdem viele Kilos abnahm”. Bis dahin gibt’s hier und hier und hier die tollsten Rezepte.

 

kokblog_tomato_salsa

Bild: Kokblog by Johanna K

 

 

 

Comfort Food

In jedem Herbst das Gleiche: Ich brauche mehr Essen als sonst. Warmes und vor allem wärmendes Essen mit starken Geschmäckern und am besten viel davon. Es nennt sich “Comfort Food” und ich glaube eine Großmutter hat es vor vielen hundert Jahren einmal erfunden. Fragt man sie heute nach dem Geheimnis hinter der guten Soße oder den besten Eierkuchen der Welt oder irgendetwas anderes, was mit Kochen, Braten oder Backen zu tun hat, scheint die Antwort immer “Nicht an der Butter sparen!” zu sein. Das könnte es tatsächlich meistens schon sein, viel wahrscheinlicher ist aber, dass man sich diese Portion Liebe und Gemütlichkeit erst verdienen muss, bevor man sie anderen ins Essen reinkocht. Oder warum schmeckt, was liebe Menschen für einen kochen, immer besser als wenn man es selbst macht, auch wenn es EXAKT das gleiche Rezept ist. Der Ruf von Wohlfühlessen ist zwar ein exzellenter, aber meistens denkt man, es müsse ungesund sein, der Butter wegen und so … Es gibt aber Ausnahmen, wenn man genau hinschaut sogar mehr als genug.

 

1: Apple Beignets with caramel sauce

2: Rosemary Infused Olive Oil, Dark Chocolate &b Salt Popcorn

3: Honey toasted chèvre with tapenade

4: Roasted Cabbage Wedges

5: Olive Oil, Garlic, Chives and Romano Cheese Mashed Potatoes

6: Baked Rice and Peas

7: Gebackener Chicoree

8: Roasted Brussels Sprouts and Garlic with Thai-Inspired Dressing

9: Cheesy Baked Jacket Potatoes Recipe

Birnen

Ich wöllte ja nie in einer Stadt leben, in der es keine Jahreszeiten gibt. San Francisco zum Beispiel, da sind’s angeblich immer 15-20 Grad, mir wäre das zu langweilig. Es gibt vielleicht noch bessere Beispiele als San Francisco, das ja nebenbei auch noch eine Wahnsinnsstadt sein soll. Egal, ich mag Jahreszeiten, ich finde gut, wie sie das Leben in griffige Abschnitte unterteilen, an die man sich zwölf Monate später ohne Aufforderung erinnert. Jede Jahreszeit hat natürlich wunderbare und auch furchtbare Seiten, weswegen ich keine liebste habe. Nach einer Weile sind sie alle bereit für den Wechsel.

 

Am Herbst zum Beispiel stört mich, dass die Tage immer kürzer und dunkler werden. Und ich mag, unter anderem, dass es jetzt wieder Kürbisse gibt. Und Birnen. Vor einer Weile habe ich das Rezept für “Auf dem Kopf gebackene Birnentarte mit Zitronenthymian” gesehen und gepinnt. Und da das ja bei mir wirklich funktioniert mit Pinterest, da ich also ab und zu wirklich Dinge koche, backe, mache, die ich mir da vorgenommen habe, gab es nun schon zweimal diese sehr simple und doch so leckere Tarte. (Auch wenn die Bilder nicht annähernd so gut aussehen wie bei Madame Photisserie, die einen der schönsten Koch- und Fotoblogs der Welt betreibt.)

 

 

 

Die Lösung: Seaweed Snack

Ich war in New York schonmal süchtig, mehrmals die Woche musste ich dringenst zum Trader Joe’s am Union Square fahren, um neue Packungen Seaweed zu kaufen. Eine Scheibe ist durchsichtig, getrocknet und salzig. Und hat fast null Kalorien, immer gut, vorallem wenn man so schnell süchtig wird wie ich. Die Sucht blieb aber in New York, denn abgesehen von Supermärkten habe ich nirgends hier etwas Ähnliches gesehen. Nun ja, ich hätte mal aus der Haustür und 100 m weiter in den Asiamarkt gehen sollen. Da liegen sie nämlich rum. Oder dieses Rezept hier ausprobieren sollen! Egal, ich bin wieder süchtig und da sogar Vitamine drin sind, komplett ohne schlechtes Gewissen.

 

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