Ein Fahrrad für Zwei

Ich liebe radeln, schon immer und immer mehr. Ich weiß auch nicht warum, aber je älter ich werde, desto mehr verabscheue ich Autos und schätze meine kleine Freiheit auf den Radwegen der Stadt. Und seit ein paar Monaten bin ich auch Teil einer Fahrgemeinschaft!

Wenn es etwas gibt, dass ich in den ersten Monaten mit Baby SEHR vermisst habe, dann war es radfahren. Ich laufe wirklich gern, nenne es spazieren und rede mir die gesundheitlichen Vorteile ein, aber es dauert schon arg lang, auch mit einer Station U-bahn zwischendurch. Nach monatelangem Kinderwagenschieben war ich deswegen froh, als endlich die Zeit reif war fürs Doppelradeln. Nina war so neun, zehn Monate alt (auch auf den Bildern, hach) und ich habe die ersten Kilometer durchgegrinst und bestimmt auch einmal laut gesagt “Ich habe dich so vermisst!”. Nina war am Anfang sekptisch, ist jetzt aber auch großer Fan und hält sich am liebsten am großen Lenker fest, Harley Davidson-Style. Wir radeln fast täglich zur Kita und Arbeit und zurück, dazu am liebsten quer durch den Englischen Garten oder – wenn der Befehl “Eis!” kommt – zum Sarcletti, Ballebeni oder – ähem – McDonalds (Sundae Funday!).

Hier alle Details: Diamant Topas Fahrrad / Yepp Mini Kindersitz / Miffy Kissen / Casco Helm (10-18 Monate: XS, jetzt: S) / Fahrradkorb

Das Rad habe ich seit mittlerweile fünf Jahren, es ist von Diamant aus Chemnitz, der Marke meines Vertrauens, schon seit ich 14 bin. Für das Abenteuer mit Fahrradsitz habe ich es nochmal aufrüsten lassen – neue Pedale, robuster Fahrradständer, neuer Korb und festere Bremsen. Den Kindersitz habe ich lange recherchiert und mich dann am Ende für ein Modell für vorn entschieden, einfach weil meine Mama das damals auch so gemacht hat und ich da nur gute Erinnerungen dran habe. Es gibt gar nicht so viele Modelle, meiner ist von Yepp aus den Niederlanden, die kennen sich ja gut aus mit Rädern UND man kann ein kleines Miffy-Kissen dazu kaufen, falls Nina einschläft, was sie tatsächlich schon getan hat (siehe Bild ganz unten). Eine gute Investition!

Die meiste Zeit quatschen wir aber, das geht sehr gut, weil sie ja direkt zwischen meinen Armen sitzt, auch schnelle Küsse sind möglich. Die Kinderfahrradsitze für vorn können nicht ganz so lange verwendet werden wie hinten, bis 15 Kilo etwa, aber ich nehme an, dass sie mit vier Jahren entweder selber radelt oder ich mir noch so etwas kaufe. Den Helm habe ich im Fahrradladen gekauft, der mir auch den Sitz montiert hat. Es war der einzig Akzeptable vom Aussehen her (und sicher auch, jaja) und er gefällt mir jetzt so gut, dass ich gerade die nächste Größe bestellt habe. Nina ist eh die Coolste damit.

:)

Da ich schon oft gefragt wurde, gestern erst wieder auf der Straße, wie unser Arrangement so funktioniert und ob das alles gut ist, hoffe ich hier alle Fragen beantwortet zu haben.

Sollte ich noch etwas vergessen haben – her mit den Fragen!

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