Ich spende die Hälfte

Ich liebe meinen Blog, seit sieben Jahren schreibe ich hier alles auf, was mich beschäftigt, begeistert und beunruhigt. Als selbst ernannte Expertin für Alles kriege ich hier alles unter, was meine Mitteilungssucht im Job nicht befriedigt und was, seien wir ehrlich, ich mich manchmal auch nicht trauen würde, in einer Redaktionskonferenz vorzuschlagen. Ich gewöhne mir das gerade ab, dieses Selbstverständnis als superseriöse Journalistin, denn das bin ich eh nicht, es ist irgendwie noch eine Überbleibsel meines Studiums. Trotzdem… Manchmal kommt mir das hier schon arg oberflächlich vor, gerade wenn es um Gesichtswasser oder Handtaschen geht. Und dann bringt mir das auch noch Geld! Ich verdiene es mit Bannerwerbung (da oben und da rechts unten), Affiliate Links (zum Beispiel hier) und einigen ausgewählten, gesponserten Posts. Es ist nicht viel, aber halt schon ein bisschen was.

Damit sich das alles besser anfühlt, vor allem für mich, aber vielleicht auch für Euch, habe ich beschlossen, dass ich ab sofort die Hälfte meiner Blog-Einnahmen spende. Ich habe es hier schon angekündigt und mich jetzt auch endlich entschieden, wohin die Kohle gehen soll.

Sehr kreativ bin ich nicht dabei, aber ich bewundere Unicef schon immer für ihre Arbeit, nicht erst seit ich selber ein Kind habe. Die Organisation operiert weltweit und kümmert sich um Impfungen, Essen, Bildung und auch um die Rechte von Kindern. Wenn ich mich durch unicef.de klicke, möchte ich an vielen Stellen wegschauen und gerade deswegen schreibe ich jetzt doch noch diesen Post. Eigentlich wollte ich nicht so ein Brimborium (gutes Wort!) machen, sondern einfach Geld überweisen, fertig. Jetzt denke ich aber doch, dass es viel mehr Werbung für Organisationen wie diese braucht. Man kann sehr einfach spenden, entweder für spezielle Projekte oder sich als Pate für eine monatliche Überweisung verpflichten.

Ich bin jetzt also Unicef Pate und spende jeden Monat einen festen Betrag, den ich so ungefähr aus dem Schnitt der letzten Monate geschätzt habe. Es fühlt sich sehr, sehr richtig und gut an und ich freue mich ab sofort noch mehr über jeden Leser!

Comments

comments