Von 2014 gelernt

2014

Das Jahr ist rum und ich winke ihm freudig hinterher. Allerdings wäre ich nicht böse, wenn ich da in einige Momente nochmal zurückreisen könnte, haben sie diese Maschine eigentlich schon erfunden? Aber ich will mich nicht beschweren, 2014 war wunderbar, nicht durchgehend, klar, aber alles in allem ein fantastisches Jahr. Ein prall gefülltes Jahr. Ich finde ja, dass die Zeit überhaupt nicht schnell vergeht. Also generell. Klar ist da mal eine Woche weg wie nichts, aber so ein ganzes Jahr, das fühlt sich schon nach verdammt viel an. Und wie jedes Jahr habe ich auch 2014 so einiges gelernt, abgesehen von meiner neuen Unterschrift:

Haare abschneiden ist immer eine gute Idee. Okay, das wusste ich vorher schon und trotzdem habe das mit dem lang wachsen immer wieder probiert. Passiert mir aber nicht so bald wieder.

Wer Schnee will, kriegt Schnee. Und wenn er dafür weit den Berg rauf wandern muss.

Eine kleine, hässliche Wohnung renoviert man sich einfach schön. Ich will hier nie wieder raus.

Die Omi bringt man mit einem selbstgedrehten Enkelfilm zum 80. Geburtstag ganz leicht zum Weinen. (Und sichert sich so automatisch den Platz als Lieblingsenkel.)

Drama tut weh, aber manchmal lohnen sich die Tränen und der Dickkopf.

Möhrenkuchen kann ich gut.

Reden und laufen und Drinks sind immer noch die beste Medizin.

Neuschwanstein stinkt! Das Deutsche Museum auch.

Schlag’ niemals deine Freunde, du könntest ihnen das Trommelfell zerstören (aka. Ich bin Hulk!)

Lieblingsbücher: Erich Kästner “Der Gang vor die Hunde” & Emma Straub “The Vacationers” & Nell Freudenberger “The Newlyweds”

Isarwasser erfrischt am besten.

Mein Fotoordner ist voller Hundebilder. And I like it!

Auf dem Theresienwiesen-Flohmarkt gibt’s Aigner-Taschen für 18 Euro.

Lieblingslied: Sia “Chandelier”

Stefan Aust ist kleiner als ich. Und kann sehr gut Witze erzählen.

Der Botanische Garten in Nymphenburg hat das Zeug zum Lieblingsplatz.

Spekulatius-Brotaufstrich wird mein Untergang sein.

Lieblingskonzert: The National im Zenith

Mallorca ist wunderschön! (Aber psst, nicht weitersagen)

Auch eine kleine Hochzeit ist vorbereitungsintensiv.

Achtung bei der Reinigungswahl! Die falsche versaut das Kleid kurz vor der Hochzeit. Aber: Auch kurz vor der Hochzeit gibt es noch was Weiß(lich)es zu kaufen.

Der schönste Tag ist tatsächlich genau das, fühlt sich aber an als wäre er nur fünf Minuten lang. Der beste Mann der Welt ist nun MEIN bester Mann der Welt.

Das schönste an den Flitterwochen ist die viele Zeit.

Den Namen ändern ist gar nicht so schlimm (und fühlt sich auch nicht an wie Zeugenschutzprogramm)

Danke 2014

Ein Flohmarktstand lohnt sich nur in Monaten, in denen nicht Semesterferien sind.

Ein Gefrierfach bedeutet Luxus. Eine Schreibmaschine dagegen bedeutet Arbeit.

Langsam muss ich mir mal all die neuen Baby-Geburtstage aufschreiben, sonst wird das peinlich nächstes Jahr.

Ich brauche wieder anfassbare Fotoalben in meinem Leben.

So ein Trenchcoat ist wirklich eine sinnvolle Anschaffung.

München ist meine Stadt und der Ammersee mein See. Und so ein Dirndl schaut gar nicht mal so schlecht an mir aus.

Schönstes Interview: mit Sergio von Kasabian

Ich werde kein Hochzeits-DJ, auf gar keinen Fall.

Aber ich werde Ausflügler. Und ich will mehr Ausflüge wie diesen hier, bitte!

Bloggen muss sein, mehr davon, regelmäßig. (Merk dir das, Julie, das hast du schon öfter vergessen!)

 

Danke 2014, das beste Jahr bisher!

 

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