2011.

Man könnte sagen: “Es war das beste Jahr von allen!”, aber das wäre ungerecht. Es gab beste Jahre davor, allerdings war schon lange keines so vollgepackt mit neuen, guten Sachen wie dieses.

Ich habe einen Job gekündigt und es nie bereut. Ich bin nach New York gegangen, habe dort tief durchgeatmet und bin dann, mit Anlauf, zurückgesprungen, in eine neue Spur. Ich habe eine weitere neue Stadt kennengelernt und mich mit jedem Monat wohler gefühlt. Ich habe eine bezahlbare Wohnung für null Euro Provision gefunden und freue mich noch heute. Ich habe beruflich neu angefangen, und mich ein wenig mehr zuhause gefühlt. Ich habe den besten Mann der Welt mit jedem Tag mehr geliebt. Ich habe die Sonne genossen, den Regen auch und alles dazwischen. Ich habe im Herzen Platz gemacht für ein kuschliges Hundekissen. Ich bin spazieren gegangen, habe still gesessen und mich manchmal sogar daran gewöhnt. Ich habe Lavendel gepflanzt, der bis in den Dezember hinein geblüht hat und auf dem jetzt Schnee liegt. Ich habe Besuch bekommen, bin rumgefahren und ich habe mich immer über mein Zuhause gefreut, das ich fünf von zwölf Monaten nicht hatte und dessen Wert ich mehr denn je zu schätzen weiß. Ich habe viel Eis gegessen, Yoga geturnt und meine Manikürekünste perfektioniert.

Ich bin für dieses Jahr sehr dankbar, alles lief so wunderbar glatt, dass ich mich darauf freue und gespannt bin, wie die Rutschpartie weitergeht. Ich bin ein paar Zentimeter gewachsen und exakt 12 Monate älter geworden. Danke 2011, du warst wunderbar!

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