Hier geht es um Alles. Musik, Fotos, gute Dinge, schlechte Dinge, Menschen, Hunde, Orte und was sich sonst noch ergibt. Alles rein subjektiv - aus der Sicht von Julie Fahrenheit. Ich wäre gern talentiert in genau dieser einen Sache, aber über die Jahre hat sich herausgestellt, dass ich so gut wie alles können will und das morgen schon wieder ganz anders aussehen kann. Und Sie können dabei zuschauen. Herzlich willkommen!
Monthly archive March, 2011

Brooklyn Bridge

Oh, es war kalt im Januar und Februar und oh, wir hatten keine Lust über die Brücke zu laufen. Der Schlamassel ist jetzt, dass es in den wenigen, verbleibenden Wochen sehr viel zu fotografieren gibt. Ganz New York werde ich ablichten, jede Ecke, jedes Haus… oder zumindest fast. Hier zunächst die beliebteste Brücke der Stadt,...

“It’s your lucky day!”…

… sagte der alte Mann im Waschsalon und hielt mir die Tür auf.

Too young!

Das saßen wir also im Highline Ballroom, einem Konzertsaal in sauberem Industriechic im Meatpacking District. Ja, wir saßen, an einem Tisch, mit Kerze drauf und Besteck. Wenig später kamen Getränke und Burger dazu, Kobe-Burger wohlgemerkt. Um uns herum saßen, mit Verlaub, viele alte Männer und einige alte Frauen, die meisten um die 50. Um Punkt...

“Nothing to be worried about”

Fortsetzung (Teil 1 hier) Wieder saß ich im Wartezimmer der Radiologie, wieder lief “The View” im Fernsehen und wieder war mir etwas mulmig. Die Schwestern lachten über Whoopie Goldbergs Kommentare, surrten zeitgleich meine Kreditkarte durch und verzogen keine Miene als ich die Rechnung über 680 Dollar unterschrieb. “Das bekomme ich ja zum Glück alles zurück”,...

Äpfel statt Zigaretten

Es ist weder Neujahr noch ein anderes unwichtiges Datum, aber ab heute steht es fest: die letzt Zigarette ist geraucht, da kommt keine mehr nach. Die Gründe dafür sind nicht so schwer rauszufinden und der Muddi zuliebe kann ich ja auch sagen: die jahrelange Quängelei hat endlich gefruchtet (auch wenn das nur ein bisschen stimmt...

Good Veins!

Das war ja klar. Nach anderthalb von drei Monaten sitze ich im Wartezimmer des Radiologischen Zentrums in New York. Ich war wegen einer Angina beim Arzt, bekam Antibiotika und dazu die Überweisung hierher, denn das was ich an meinem Hals für einen Lymphknoten hielt, war keiner. Da vorn gebe es gar keine Lymphen, da sei...

Fast wie daheim

Wochenende, Sonnenschein, Spaziergang. Und auf dem Heimweg in der Nachbarschaft liebe Menschen treffen und einen Drink trinken. Man fühlt sich fast wie zuhause hier. Suse & Brian @ Huckleberry Bar / Grant Street, Brooklyn

Tom’s Restaurant

Ich erwähnte es bereits, ich bin fernsehsüchtig. Nicht nach allem, aber nach einigem, vom Qualitätslevel her variierend. Wenn ich schaue, dann mit hundertprozentiger Aufmerksamkeit, ich merke mir Kleinigkeiten, sonst ein Manko meinerseits. Die Menschen um mich herum können dann mit mir reden, lassen es aber meistens sehr schnell bleiben, weil ich sowieso nichts höre. Einige...
Williamsburg

Williamsburg

Es ist März. Die Sonne scheint jetzt länger und intensiver, und beim Fotografieren fallen mir nicht mehr die Finger ab. Diese ständige iPhone-Knippserei muss auch mal eine Weile ausgesetzt werden, ist zwar superfix und bequem, aber ich habe doch das Canon-Schätzchen auch dabei. Vorgestern sind wir zusammen durch die Nachbarschaft spaziert.

Urbane Faulheit

Es ist das Second Stop Cafe in Williamsburg, Brooklyn und ich bin zum Kaffee mit Suse verabredet. Entspannen ist allerdings nicht ganz einfach, denn überall wird gearbeitet bzw. so getan. Man kennt das von zuhause, aber in diesem Ausmaß wirkt es trotzdem ein wenig exotisch. Sogar Suse hat ihren Laptop dabei. Sie arbeitet, ich versuche...

“Da musst Du unbedingt hin!”

Wer in den Urlaub fährt, freut sich auf neue Entdeckungen, soll aber andauernd die Lieblingsplätze seiner Freunde besuchen. So selten und so schön ist sie, die Reise. Einmal geplant und gebucht, bereitet der Urlauber sich liebevoll darauf vor, denkt sich an diesen und jenen Ort, liest sich etwas Wissen an. Das alles tut er, damit...